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Letzte Aktualisierung der Site: 02.09.2010
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Tetanus
Tetanus
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Die Krankheit in Kürze
Tetanus (Wundstarrkrampf) wird durch ein anaerob wachsendes Bakterium
verursacht (Clostridium tetani), das überall vorkommt (im Boden,
im Darm von Mensch und Tier). Es kann über kontaminierte
Wunden oder Kratzwunden in den Körper eindringen. Die Bakterien
produzieren ein Toxin, das das Nervensystem angreift und im Verlauf
muskuläre Krämpfe auslöst, die im Spätstadium generalisiert auftreten.
Die Sterblichkeit durch diese Erkrankung ist immer noch sehr hoch, aber es
existiert eine effektive Impfung, die die Krankheit verhindern kann.
Übertragung
Das Bakterium kann beispielsweise über Erde (bei der Gartenarbeit, beim
Sturz vom Fahrrad o.ä.) verschmutzte Wunden oder Kratzwunden (auch noch
so kleine) infizieren. Pferde und andere Tiere sind das natürliche
Reservoir (das Bakterium kommt in Darm und Stuhl vor). In den
Industrieländern tritt Tetanus in der Regel nicht auf, ausser bei
ungeimpften Personen.
Vorkommen
Weltweit
Klinik und Komplikationen
Das Bakterium setzt ein Toxin frei, das das Nevensystem angreift und
muskuläre Krämpfe verursacht. Diese betreffen zuerst typischerweise den
Kiefer und breiten sich dann über den Nacken und Stamm aus, bis sie
letztlich generalisiert auftreten. Die Sterblichkeit ist sehr hoch (30-60% der Fälle) wenn nicht sofort eine
Intensivtherapie begonnen wird.
Vorbeugung und Behandlung
Im Falle einer Verletzung bei einer nicht vollständig grundgeimpften
Person besteht die Behandlung in Säuberung der Wunde und Desinfektion.
Dann sollten simultan Tetanus Immunglobuline (Antikörper) gegeben und die
aktive Impfung begonnen oder vervollständigt werden. Ausserdem können
Antibiotika indiziert sein. Bei immunisierten Personen wird eine aktive
Impfung verabreicht, wenn die letzte Impfung länger als 5 Jahre
zurückliegt. Die Grundimmunisierung in der Kindheit umfasst 5 Impfdosen
und eine Auffrischimpfung alle 10 Jahre.
Empfehlungen
Vergessen Sie nicht, Ihre Impfungen aufzufrischen. Eine Tetanus
Wiederholungsimpfung (in Kombination mit einer Impfung gegen Diphterie)
ist alle 10 Jahre empfohlen.
Erstellung: 31.05.2005 |
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